Wissen, das beim Entscheiden hilft
Drei Themen, zu denen uns die meisten Fragen erreichen – in Klartext statt Fachchinesisch.
BAFA-Förderung: bis zu 20 % Zuschuss für Ihre Rollläden
Rollläden gelten als „sommerlicher Wärmeschutz“ und werden über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM) mit 15 % Zuschuss gefördert – mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP) sogar mit 20 %.
Die Voraussetzungen im Überblick
- Ihr Gebäude ist mindestens 5 Jahre alt.
- Die Investition beträgt mindestens 2.000 € (brutto, förderfähige Kosten bis 30.000 € je Wohneinheit).
- Der Rollladen hat eine automatische, sensorgesteuerte Steuerung (Sonnen-/Helligkeitssensor) – im Konfigurator die Smart-Motor-Option mit Sensorpaket.
- Die Montage übernimmt ein Fachunternehmen (Fachunternehmererklärung) – etwa über unser Montagepartner-Netz.
- Der Antrag wird vor Beginn der Arbeiten beim BAFA gestellt.
So gehen Sie vor
- Konfiguration mit Sensor-Motor zusammenstellen und Angebot speichern.
- Montagepartner-Angebot über uns anfordern.
- Antrag im BAFA-Portal stellen (wir liefern die technischen Nachweise zum Produkt).
- Nach Bewilligung: bestellen, montieren lassen, Zuschuss erhalten.
Alu oder PVC – der ehrliche Vergleich
Kurzantwort: PVC, wenn der Preis entscheidet und die Fenster normal groß sind. Aluminium, wenn Sie Wert auf Stabilität, Dämmung, große Breiten oder dunkle Farben legen.
- Preis: PVC ist rund 30–40 % günstiger.
- Stabilität & Einbruchhemmung: Ausgeschäumtes Alu ist deutlich verwindungssteifer und hagelfester; für Einbruchhemmung ist Alu die klare Empfehlung.
- Dämmung & Schallschutz: Beide dämmen; die PU-Ausschäumung im Alu-Profil bringt spürbar mehr Wärme- und Schallschutz.
- Farben & Haltbarkeit: Alu-Farben werden eingebrannt und bleiben auch bei dunklen Tönen auf der Sonnenseite stabil; dunkles PVC kann sich bei starker Hitze verziehen.
- Größen: PVC bis ca. 1,80 m Breite, Alu je nach Profil bis 3,70 m.
Rollladen nachrüsten im Altbau – so geht’s ohne Baustelle
Wer keinen Rollladenkasten im Sturz hat, muss keinen einbauen lassen: Der Vorbaurollladen sitzt komplett vor dem Fenster. Vorteile gegenüber dem nachträglichen Einbaukasten:
- Keine Wärmebrücke: Die Dämmung der Wand bleibt unangetastet.
- Kein Eingriff in die Bausubstanz: Montage auf Wand oder Rahmen, auch in Mietobjekten oft mit Zustimmung möglich.
- Ein Nachmittag pro Fenster: Mechanische Varianten sind ein realistisches Heimwerker-Projekt; für Motorvarianten den Elektriker einplanen.
Typische Kosten: ab rund 149 € für ein kleines Fenster mit Gurtwickler, 400–700 € für große Fenster mit Funkmotor. Den exakten Preis für Ihre Maße zeigt der Konfigurator sofort.